Dienstag, 9. September 2014

Ok...ich bin fasziniert, begeistert...

...und so riiiiiiiichtig angefixt!

Überall stolper ich gerade über die Beldi Seifen, oder auch Moroccan Black Soaps, oder Savon Noir.
Drei Namen, alles Dasselbe...
Olivenölschmierseife mit pürierten Oliven drin ;P
Hört sich gleich viel weniger schön an, oder?

Ich persönlich bevorzuge Moroccan Black Soap, ich denke das macht sich auf dem Etikett besser als Olivenölschmierseife mit schwarzen Oliven.

Na wie auch immer, eigenlich bin ich kein Fan von Seife, die nicht als festes Stück daher kommt, aber die Bilder dieser Seife habens mir angetan und so hab ich mich, nach einem längeren Telefonat mit meiner Seifenfreundin SeiFee, daran gemacht um auch mitzuschwimmen im Beldi-Strom.

Ich hab ihr Rezept, wie könnts anders sein, ein wenig...aber wirklich nur gaaaanz wenig abgewandelt und mich vor ca. 1 Stunde ans Werk gemacht.
Und da ich jetzt schon mit fertig geschossenen Fotos der fertigen Seife, zum Äpfelchen setzen konnte könnt ihr sehen, wie schnell diese Seife ist (ganz im Gegensatz zu meinen früheren Schmierseifenversuchen).

Aber von Vorne...

SeiFees, oder wie sie auch bekannt ist, Dandelions Rezept war:
500gr Olivenöl
Glycerin und KOH 1,2:1

50g schwarze Oliven, in 20g Olivenöl püriert
beduftet mit Orange und Eukalytus

Ich habs im Großen und Ganzen übernommen, nur dass ich eine höher ÜF wollte und meine Oliven in 70g Olivenöl püriert habe (sollte dann ohne die Oliven, die ja auch noch eine Menge Öl enthalten, mit ein zu berechnen) etwa 15% ÜF haben.

Und ich hab zu der Lauge noch 50g Wasser gerührt, weil das KOH sich im Glycerin kaum lösen wollte und mir diese Pampe nicht ganz geheuer war. Mit den 50g Wasser gings dann aber ruckizucki.

Also:
500g Olivenöl

120g Glycerin
50g Wasser
KOH (90%ig) für 0% ÜF

50g schwarze Oliven und 70g Olivenöl (zusammen zu einer Paste püriert und nach der Verseifung in die Seifenpaste gerührt.) ergibt schlussendlich eine ÜF von 15%+.


Das Öl hab ich angewärmt und mit der ebenfalls noch recht warmen Lauge ziiiiiiiiemlich lange püriert, mit dem Ergebnis, das mein Stabmixer heiß war, der Leim aber Suppe geblieben ist.
Wurscht, ich hab das ganze dann ins heiße Wasserbad gestellt und gewartet.
Natürlich, wie üblich bei einer KOH-Verseifung, hat sich das Ganze getrennt, aber ohne Weiteres wieder schön zusammenrühren lassen.

Nach etwa einer Viertelstunde war der Leim glasig, brizzelfrei und herrlich fluffig:

Nach dem Unterrühren der Olivenölpaste sieht das Ganze dann so im Topf aus:

und so im besseren Licht:


und das Faszinierendste ist, die schäumt schon leicht und zwar ohne Duschpuschel oder Kessa-Handschuh, nur ein klitzekleines Futzi das mir beim Löffelabstreifen an den Fingern kleben geblieben ist:

Ganz besonders herrlich ist auch der Duft!
Ich denke, ich werde sie mal unbeduftet lassen und nur eine kleine Menge mal beduften.


Kommentare:

  1. So eine gute Idee! Ich habe schon meine erste KOH - Erfahrung gemacht und jetzt suche ich nach weiteren Ideen. Und Glyzerin habe ich auch :)
    Welche Oliven soll man nehmen? So einfach aus der Dose under aus dem Glas, oder sollen sie frisch sein? Wie lange hällt die Seife, wenn sie so hoch überfettet ist?

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  2. sieht genial aus! Macht richtig was her.

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  3. So, jetzt haben wir den Salat, jetzt muss ich doch noch ran diese Woche! Elende Anfixerei, elende :-)))) bin schon gespannt, ich habe noch nie mit KOH.
    LG

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